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Jusos Lüneburg wollen Beauftragten gegen Rechtsextremismus

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Vorstand der Jusos im UB Lüneburg

08. April 2010 0 Kommentare

Die Jusos im Landkreis Lüneburg beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung am 08.04.2010 ein-stimmig den Antrag für die Einsetzung eines „Beauftragten gegen Rechtsextremismus“ in der Kreisverwaltung.

„Die Präsenz von Rechtsextremismus nimmt spürbar zu, ob in der Schule oder auf offener Straße. Dem müssen wir aktiv entgegenwirken. Dazu gehört es, Menschen weiter darüber aufzuklären, wie gefährlich Rechtsextremisten sind und wie diese sich immer stärker in die Mitte der Gesellschaft drängen“, so die Juso-Vorsitzende Eva Köhler „Diese Aufklärungsar-beit soll nun ein kommunaler Beauftragter gegen Rechtsextremismus leisten.“
„Aber nicht nur Aufklärungsarbeit ist wichtig“, so die Beisitzerin der Jusos Meike Völker weiter: „Die Menschen werden täglich mit Rechtsextremismus konfrontiert und wissen oft nicht, wie sie damit umgehen sollen. Wir finden diesen im öffentlichen Dienst, in Schulen, in Jugend- und Sozialeinrichtungen usw. Die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht wegsehen, sondern sich mit ihren Fragen und Ängsten vertraulich an die Verwaltung wenden können. Rechtsextremismus müssen wir aktiv entgegentreten. Die Verwaltung muss Vorbild sein!“
Der beschlossene Antrag wird nun an den SPD-Unterbezirk weitergeleitet. Dieser soll über die Weiterleitung an die SPD-Kreistagsfraktion entscheiden.

Außerdem wurde auf der Sitzung der Informationstisch für das Volksbegehren für gute Schulen organisiert. Für dieses Volksbegehren werden die Jusos am 17.04.2010 Unterschriften in der Bäckerstraße sammeln. „608.751 Unterschriften wahlberechtigter Niedersachsen wer-den benötigt, um den Gesetzentwurf in den Landtag einzubringen. Lüneburg muss sich da natürlich mit einbringen um den Schülerinnen und Schülern im Kreis wieder eine bessere Bildung bieten zu können. Deswegen unterstützen wir die Initiative des Bündnisses für gute Schulen e.V.“, so Eva Köhler.
Das Volksbegehren beinhaltet u. a. eine Regelschulzeit von 13 Jahren für Gymnasien und Gesamtschulen und der Gründung von mehr Gesamtschulen.

Verfügbare Downloads Format Größe
Antrag: Beauftragter gegen Rechtsextremismus PDF 226 KB

    Bürgergesellschaft     Bildung und Qualifikation     Gleichstellung     Menschenrechte     Parteileben     Sozialstaat

 

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