Treffen der Falken und Jusos

Jugendkultur
 
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Nachdem sich die Jusos für das Jahr 2012 unter anderem vorgenommen haben, ihre Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden auszuweiten und zu stärken, besuchten die Jusos die Falken Jugendgruppe am vergangenen Mittwoch bei ihrem wöchentlichen Treffen.

„Natürlich nehmen wir uns als erstes vor, den Kontakt zu den Falken herzustellen. Die Falken sind ein guter und wichtiger Jugendverband, der Kinder und Jugendlichen nicht nur sozialistische Sichtweisen vermittelt, sondern auch zum reflektierten und kristischen Auseinandersetzen mit Thematiken anregt. Ich bin überzeugt, dass wir nicht nur voneinander lernen können, sondern uns auch gemeinsam stark machen!“, so Juso-Vorsitzende Kamila Pienkos.

Beim Austauschen und Diskutieren, wurden auch hier die Probleme von Jugendverbänden deutlich. Es trifft nicht nur einzelne Verbände, Jugendengagement wird immer schwieriger . Durch das jetzige Schulsystem haben Jugendliche immer häufiger weder die Zeit noch die Möglichkeiten, sich kontinuierlich in Verbänden einzubringen. Diese Entwicklung wirkt sich nicht nur direkt auf die Verbände aus. Durch die Arbeit in solchen Verbänden erhalten Kinder und Jugendlich eine wichtige Sichtweise auf die Geschehnisse der Welt, die sie jetzt oder morgen verändern wollen. Denn das ist das, was Kinder und Jugendliche tun: Die Welt verändern, die Zukunft entwickeln. Diesem darf nicht entgegengewirkt werden!

Auch haben die Falken einen Einblick gegeben, wie es ist mit einem falschen „linksrextremistischem“ Image zu leben und umzugehen. „Nachdem Eckhard Pols im Oktober 2010 in einer Bundestagsrede von den Falken als ‚linksextremistische Vereinigung‘ gesprochen hat, habe ich das Gefühl erhalten, die Falken stünden wohl unter einer Art ‚Generalverdacht‘. Es ist albern, zu denken und zu behaupten die Kinder- und Jugendgruppe der Falken wären extremistisch. Da gib es überhaupt keine Diskussion, diese undemokratische Verteufelung solcher Verbände muss aufhören!“ so Pienkos.

Nach einer interessanten Dikussion über die Auswirkungen der Skandale „Guttenberg“ und „Wulff“ war man sich im Großen und Ganzen einig: Auch wenn beide nicht zwangsläufig zu vergleichen sind, solche Skandale zeigen uns die Ausmasse unserer Gesellschaft auf. Pienkos stellt eine Frage in den Mittelpunkt: „Warum sind Menschen mit gewissen Charakterzügen an gewissen Positionen?“

Zum Schluss ergänzten die Jusos die gute Banner-Aktionen der Falken gegen Atom zum Gedenktag Fukushima mit ihren Argumenten gegen Atomkraft.

Wir hoffen auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Falken und Jusos. „Ich denke, das Treffen war ein guter Anfang, da kann mehr entstehen!“, so das Fazit der Juso-Vorsitzenden.

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1 Kommentar zu Treffen der Falken und Jusos

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sarah kaufmann

am um 21:31 Uhr

 

Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen radikal und extremistisch!
Ersteres ist nicht zwangsläufig als negativ zu sehen.
Ich empfehle daher die Richtigstellung im Text.


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