Mindestlöhne
Gute Löhne für gute Arbeit - und zwar für alle!
Wir wollen den gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen. Und eine Arbeitsversicherung, die schon im Job hilft, Arbeitslosigkeit zu vermeiden - zum Beispiel durch Weiterbildung.
Europaweit gute Erfahrungen mit Mindestlöhnen
Mindestlöhne sind in Europa nicht die Ausnahme, sondern die Regel. In 20 der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gelten flächendeckende Lohnuntergrenzen, darunter Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Staaten. Viele der Länder ohne Mindestlöhne haben jedoch andere, gleichwertige Regelungen oder eine sehr hohe Tarifbindung. So sichern in den skandinavischen Ländern die Gewerkschaften die Arbeitslosenversicherung und garantieren damit eine sehr gute Verhandlungsposition für die Gewerkschaften. In Italien sichert die Verfassung ein „Recht auf angemessene Entlohnung“, an das sich die Unternehmen halten. Die Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen sind in Europa überwiegend positiv, wie der der internationale Vergleich zeigt. Lohnuntergrenzen verbessern die Einkommenssituation von Geringverdienern deutlich. Gleichzeitig werden die Betriebe vor Sozialdumping geschützt. Zudem wirken sich Mindestlöhne in der Regel nicht negativ auf die Beschäftigung aus. So wurde in Großbritannien der gesetzliche Mindestlohn seit seiner Einführung im Jahr 1999 um mehr als 40 Prozent erhöht, während im gleichen Zeitraum die Arbeitslosigkeit um 25 Prozent zurückging.




















